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Zauberwiesenterapie - noch einfacher! |
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Geschrieben von: Dr. Thomas Meyer
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Dienstag, 10. Mai 2011 um 13:39 |
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Wie viele von Ihnen ja wissen, kann ich bei meinen jetzigen Tätigkeiten in den Rehakliniken nicht richtig Zauberwiesentherapie machen, weil -ich das eben nicht tun soll, ich habe das verschiedenlich schon erwähnt.
Ich habe diese heute hier vorgestellte, neue Art von Therapie erst mit einer Patientin durchgeführt, die ich mit dem Konzept überzeugt habe.
Und das alles ohne Web, ohne CD, ohne Tape,ohne Buch, einfach so:
Anweisung:
Man schreibe auf ein Papier:
links das Problem rechts Veränderung : stell dir bildlich vor
Umgang mit der eigenen Person Zum Beispiel. hab dich lieb
schlechtes Gewissen mag Dich
Selbstwert stell dir vor,dieser ist da
Perfektiionismus löst sich auf
einsam wird zum Frieden
Mutter Frieden machen
Vater ebenso
Beziehung schon wieder Frieden
Chef ist auch unschuldig
Arbeit sie ist da oder bleibt oder ist nicht
mehr nötig
Angst mit Angst liebhaben
Schmerz löst sich auf
u.s.w
Folgende Regeln beim erstellen der helfenden Friedensbilder:
1. keiner ist schuld, weder Täter noch Opfer
2. Frieden mit allem und jedem machen
3.gute Menschen ,Orte, Tätigkeiten sich bildhaft vorstellen, Menschen beantworten Fragen.
4. Die mögliche Änderung liebevoll begleiten bei sich, sie muss nicht eintreten.
Es sollten immer mehrere Möglichkeiten entstehen,diese dann in Bildern und Worten sich vorstellen-
Wenn dieser Plan erstellt ist ,
nimm das Blatt Papier, fange mit einem Problem an , schließe die Augen
entspanne dich , indem du die Treppe runtergehst und rückwärts von 10 nach 1 zählst, wenn du dann noch so unruhig bist , wiederhol den Vorgang
und suche zu dem Problem liebevoll Bilder und Worte , die du vorher auf den Zettel geschrieben hast um grau und schwarz durch Farben und Frieden und gute Worte zu ersetzen.
Wenn du dann ruhig bist, bleib dort und halte dich so lange auf der guten Seite auf, wie du magst .dann Augen auf und das nächste Problem aufsuchen.Und wieder so verfahren.
Damit kannst du einschlafen. Gleich beim ersten Mal.Dann fängst du beim nächsten Mal mit dem nächsten Problem an.
Das hilft.
Ich werde versuchen, für alle wesentlichen Probleme Vorlagen auf die Web zu bringen, für den Therapeuten dann gleichzeitig die Möglichkeit,
die Methode noch einfacher zu erlernen als bisher.
Liebe Grüße
Euer Tommy Meyer
10.5.11 |
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Familientherapie und Zauberwiese |
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Geschrieben von: Dr. Thomas Meyer
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Montag, 02. Mai 2011 um 14:09 |
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Ich habe immer gesagt,dass ich die Zauberwiese als Fortentwcklung anderer Therapieansätze sehe, wobei der Gesichtspunkt der Vereinfachung der Psychotherapie für den Patienten von entscheidender Bedeutung ist.
Durch die Verkomplizierung der Therapie wird diese schwer zugänglich und hängt von der Qualität her sehr von den Fähigkeiten des Therapeuten ab.
Die Zauberwiese ist im Prinzip eine Selbsthilfemethode.
Keine andere Therapie wird als Selbsthilfemethode bezeichnet.
Die Gründe ,warum das so ist, sind auch schon oft genannt worden.
Warum ist Therapie an sich einfach?
Weil offensichtlich Liebesmangel in der Kindheit immer zu den gleichen Schwierigkeiten beim Erwachsenen führt, und dann Zuwendung wie auf der Zauberwiese diesen Liebesmangel ausgleichen, nachholen kann.
Folgende Techniken werden in der Familientherapie nach Virginia Satir
beschrieben
1. systemische Fragen, also zirkuläre Fragen, sollen andere Perspektiven eröffnen, diese Fragen dienen der Veränderung, sind bei der Zauberwiesentherapie nicht notwendig.
2. die "Landkarte" der Familie schafft Klarheit über die Beziehungsmuster innerhalb der Familie . Durch die ZW verändert sich der Patient und durch seine Veränderung kann er positiv auf die Familie einwirken.Die Landkarte der Familie muss daher nicht erstellt werden.
3.Die Wertschätzung innerhalb der Familientherapie für alles und jeden
ist die Grundwirkung und Grundbedingung der ZW.
4. Das Reframing ist auch ein ganz wirksames Mittel auf der ZW,
der neue Rahmen ist die Verminderung des schlechten Gewissens und
die Verbindung der guten Seite des Patienten mit der eigenen Not.
Hab dich lieb und hilf dir damit.
5. letzteres kann auch als paradoxe Intervention angesehen werden.
Der Patient hat sich schwach und ängstlich erlebt, nun kann er sich selber helfen.
6. Die Familienskulptur kann der Patient unter Umständen nach der ZW
-Therapie selber durchführen, mit seinen neuen Fähigkeiten.
7 Die ZW besteht aus Geschichtern und Metaphern.
Das ist dann alles schon drin in der Grundversion, das Ziel ist eben nicht die Veränderung des familiären Systems, sondern des Systems der Gefühle, mit dem der Patient mit sich lebt, die Verminderung seiner seelischen Verletzlichkeit.
2.5.11
Euer Tommy Meyer |
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Was ist Zauberwiesentherapie? |
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Geschrieben von: Dr. Thomas Meyer
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Dienstag, 12. April 2011 um 10:34 |
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Liebe Freunde!
ich bin ja nun wieder auf der Wandersschaft und alle Mitarbeiter in dieser jetzigen Klinik sind sehr freundlich mit mir.
Hier wären natürlich jede Menge Patienten. Aber ich darf ja nicht.
Ich trau mich ja schon kaum noch ,davon zu reden,nach dem Ärger damit.
Wenn ich rede, was sag ich dann?
Ich müsste ja sagen " ich habe eine wirksamere Methode als deine Methode.Sie baut die ängstliche und traurige Patientenpersönlichkeit in kurzer Zeit auf." Wer will das denn wissen? Das klingt überheblich.
Wenn ich aber die Vorzüge nicht hervorhebe, dann erreiche ich auch nur ein freundliches Nicken mit dem Kopf.
Denn das wollen die anderen Therapeuten ja auch: helfen.Oft auch schon viele Jahre.
Es hieße aber, sich von sich und seinem bisherigen Vorgehen zu trennen: es geht schlechter, also mehr oder andere Psychopharmaka.Es findet dann schon ein Gespräch mit dem Therapeuten statt, aber eben- keine Veränderung, und die Angst vor der Zukunft ist dann "normal",obwohl der Patient ja nicht gesund ist und dann alle Risiken wieder drohen, wie Rückfall und Krankheit, nach seiner Entlassung aus der Therapie .
Letztlich müssen die Tabletten es richten.
Das aber den Kollegen hier so schildern?
Sie wissen das, die Begrenzheit ihrer Möglihkeiten , aber dem anderen, den sie Kaum kennen, "ranlassen"?Mich?
Würde ich das tun?An deren Stelle?Bin mir da auch nicht so sicher.
ZAUBERWIESENTHERAPIE IST EIN EINFACHES VERFAHREN ZUR VERBESSERUNG DER ÄNGSTLICHEN UND TRAURIGEN PERSÖNLICHKEIT DER PATIENTEN , DAS SCHNELL UND EINFACH HILFT, ZUR ENTLASTUNG FÜHRT, UND INSBESONDERE AUCH ZUR KRISENINTERVENTION GEEIGNET IST.
Und dann schauen sie ins Internet, aber machen? Bisher nicht.
Wie also schaffen wir es?
Was könnte ich noch tun ?
Ihr meldet euch ja nicht oder so selten.
Wo seid Ihr, Ihr Ideengeber der Verbreitung der Zauberwiese?
LG Tommy Meyer 12.4.11
das |
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Psychotherapie und Wissenschaft |
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Geschrieben von: Dr. Thomas Meyer
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Dienstag, 12. April 2011 um 09:53 |
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Ich habe mich mal wieder mit den anderen Methoden befasst und stoße dann bei Wikipedia auf fehlende wissenschaftliche Nachweise oder eine fehlende Theorie für Therapien.
Es gibt auch bei anderen Therapien keine gültigen Theorien und die Psychoanalyse hat sich in Studien als unwirksam erwiesen, und wird doch immer noch angeboten und von den Kassen bezahlt.
Viel liegt bei den Ärzten, die insgesamt der Seele der Patienten zu wenig
Aufmerksamkeit schenken, schlicht nicht interessiert sind.
Da Therapie so schwer wissenschaftlich zu untersuchen ist, verzichtet man grundsätzlich auf solche Unternehmungen, ähnlich wie an sich gute Methoden immer komplizierter gemacht werden, und dabei ihre Machbarkeit verlieren, damit wird dann auch die Ausbildung immer teurer, und die Wirksamkeit eher schlechter.
Das gilt nicht zuletzt auch für die systemische Therapie.
Es würde völlig reichen, die Patienten genau zu befragen, und diese verschieden behandelten Patienten gruppenweise miteinander zu vergleichen.
Ich bin ja wohl einer der wenigen, der die Ergebnisse seiner Arbeit einfach gratis verbreitet und damit schon so viele Menschen erreicht hat.
Die Gründe der anderen sind natürlich auch und nicht zuletzt finanzielle Gründe, dies nicht gratis zu tun.
Außerdem arbeiten sie oft nur so methodisch mit den Patienten ,dass das Ergebnis der Therapie gerade für die Dauer der Behandlung ausreicht.
Ich bestreite nicht, dass jede Therapie ,wenn sie denn nur lange genug dauert, dann auch dem Patienten hilft,weil ja schon allein die menschlich gute Erfahrung mit dem Therapeuten etwas neues bringt, aber die Veränderung muss die Zeit nach der Therapie überdauern, sonst ist es eben keine Veränderung gewesen.
Und dann muss für die Beurteilung einer Methode auch und nicht die Effizienz messen, denn überall werden Qualitätskontrollen durchgeführt,und es werden, bewusst oder unbewusst, effiziente Methoden nicht zur Kenntnis genommen, es scheint für alle Beteiligtem leichter und einfacher, im alten Trott weiter zu verfahren.
Auch die Verkürzung der psychosomatischen Kuren auf jetzt 4 Wochen, heißt ja nicht, dass die Behandlung besser ist. Es wird nur einfach kürzer behandelt, ohne dann die Methodik zu ändern.
Beispielsweise würde es schon viel bringen, wenn die Therapeuten in den Therapien ihre Gespräche aufzeichnen würden, wie ich das schon immer gemacht habe. Viele Patienten sind allein und hören gerne das , was in der Therapie war.Schon ein Brief zur Entlassung zum an die Wand hängen würde helfen.
Ich betone immer wieder, und das ist noch nicht so deutlich in meinen Büchern ernthalten: die Fortsetzung der Therapie über die anfänglich sich so oft einstellenden Erfolge hinaus ist notwendig und sinnvoll.
Ich habe wohl schon den Begriff der Verletzlichkeit der menschlichen Seele erwähnt, der allen Erkrankungen zu Grunde liegt.
Die Zauberwiese vermindert offensichtlich die seelische Verletzlichkeit des Menschen, aber die tägliche Unruhe, Angst , der Ärger, die Sorgen und das zunehmende Alter gehen weiter, und auch wenn man nun weniger Angst, mehr Selbstvertrauen und weniger Schuldgefühle hat.
Und doch eben: täglich mit der Zauberwiese aufwachen , einschlafen, Ärger lindern, angst vermindern.
Nicht vergessen, und jeder Zauberwiesentherapeut sollte es seinen Patienten immer wieder erzählen
Tommy
12.4.11 |
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