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Vor ca. 10 Jahren begründete Dr.
med. Thomas Meyer die Zauberwiesentherapie.
Sie wurde aus der Suchttherapie von vielen Alkoholabhängigen und
drogenabhängigen Patienten geboren und entwickelt. Es stellt sich
heraus, dass nicht nur die Süchtigen, sondern auch die traurigen und
ängstlichen und sogar die Asthmatiker und die Krebskranken alle dem gleichen
Persönlichkeitstyp angehören: Sie sind selbstunsicher, traurig, schämen
sich dafür, dass sie geboren sind, sind Perfektionisten und haben ständig ein
schlechtes Gewissen.
Die Basistherapie der Zauberwiesen besteht aus dem Buch für Patienten
„Anleitung zum Glücklich sein“ sowie der Grundversion auf CD, welche den
Patienten beruhigt, ihm die Geschichte von seinem traurigen inneren Kind
erzählt das auf den eigenen kompetenten Persönlichkeitsanteil des Patienten
auf der Zauberwiese trifft. Dieser kompetente Teil hilft anderen immer viel
besser als sich selbst. Ab sofort kümmert er sich nun um das traurige innere
Kind, also um sich selbst.
Die Geschichte der Schwierigkeiten des Patienten werden als eine
Mangelsituation an Offenheit und Liebe aus der Kindheit dargestellt, es wird
ausdrücklich betont, dass auch die beteiligten Eltern unschuldig sind, und
nur ihre Schwierigkeiten aus ihrer Kindheit ungewollt an die Kinder weiter
gegeben haben. Die Farben, die Musik und der Text wirken unterstützend.
Das Ergebnis einer Akzeptanzstudie aus Magdeburg besagt, dass auch besonders
nichtsüchtige Patienten gut auf die Methode ansprechen: 46 von 53 Patienten
konnten ihre Depression, Ängste, schlechtes Gewissen, Schlafstörungen und
auch ihre speziellen Symptome deutlich und nachhaltig bessern. Die
Methode fungiert als Selbsthilfemethode, alle Bestandteile können im Internet
herunter geladen werden auch das Lehrbuch zur Zauberwiesen-Therapie. Die
Ausbildung zum Zauberwiesen Therapeuten ist einfach und entspricht mehr
einer Einweisung als einer Ausbildung.
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